Überblick
Die Freie Journalistenschule bietet mit ihrem Fernstudium eine journalistische Weiterbildung für Personen mit fachlicher Erstausbildung an, die als Journalist arbeiten bzw. ihren bisherigen Beruf hinsichtlich kommunikativer Kompetenzen ausbauen möchten.
Die Freie Journalistenschule setzt auf die Verbindung fachlicher und journalistischer Kompetenz. In einer Welt, die sich immer stärker spezialisiert, kann qualitative Berichterstattung nur von denen betrieben werden, die über das notwendige Wissen verfügen. Journalisten mit einem fachlichen Hintergrund müssen sich nicht erst mühsam in ihr Thema einarbeiten, sie sind dort schon längst fit. Die Verbindung von journalistischem Handwerk und fachlicher Expertise ist für diese Entwicklung die richtige Antwort.
Das Fachwissen bringen die Teilnehmer am Fernstudium Journalismus bereits aus ihrer Erstausbildung mit. Das journalistische Know-how wird ihnen durch Lehre von Praxiswissen, disziplinärem Wissen und journalistischen Rahmenbedingungen vermittelt. Die Schüler lernen an der Freien Journalistenschule in komprimierter, systematischer Form das journalistische Handwerkszeug. Sie erhalten einen Einblick in die Bedingungen, Ziele und Wirkungen der journalistischen Arbeit und die Einbettung des Journalismus in die Medienwirtschaft. Neben den drei Kernfächern Recherche, Journalistische Darstellungsformen und Presserecht werden zahlreiche Wahlpflichtfächer angeboten, die eine auf den persönlichen Bedarf und individuelle Interessen zugeschnittene Spezialisierung ermöglichen.
Die Ausbildung dauert 12 bis 24 Monate und ist aufgrund der zeitlichen und örtlichen Flexibilität auch berufsbegleitend möglich. Betreuung Die Betreuung der Teilnehmer erfolgt über verschiedene Kommunikationskanäle. Offene Fragen können an Tutoren gestellt werden, die den Teilnehmern beratend und unterstützend zur Seite stehen. Das Tutoren-Team besteht aus neun Journalisten/ Publizisten, zwei Rechtsanwälten und einem PR-Profi. Die Teilnehmer können außerdem in einem virtuellen Klassenzimmer per Chat mit Tutoren und Kommilitonen offene Fragen diskutieren. Es steht ihnen ein Online-Forum zum Informations- und Erfahrungsaustausch zur Verfügung. Weiterhin können die Nachwuchsjournalisten ergänzend Präsenz-Workshops oder den Deutschen Fachjournalisten-Kongress besuchen.
Zulassungsvoraussetzungen und Auswahlverfahren
Das Angebot der Freien Journalistenschule richtet sich an bereits in einem Fachgebiet ausgebildete Personen, mit abgeschlossenem Studium (Universität, Fachhochschule oder Berufsakademie) oder einer Berufsausbildung mit anschließender dreijähriger Berufserfahrung. Aktuell bewerben sich für jeden Kurs ca. 250 Personen, von denen 25 Prozent zugelassen werden. Die Auswahlentscheidung orientiert sich an der persönlichen und fachlichen Eignung der Bewerber und stützt sich auf Grundlage der Bewerbungsunterlagen auf folgende Faktoren: Art und Note des Abschlusszeugnisses, eine kurze Darstellung der persönlichen Beweggründe, eine journalistische Arbeitsprobe und vorhandene berufspraktische Erfahrungen.
Kosten der Ausbildung
Die Kosten der Ausbildung belaufen sich – je nach Zahlungsweise und Studienumfang – auf zwischen 1.680 Euro und 2.592 Euro. Hinzu kommt am Ende der Ausbildung eine Abschlussprüfungsgebühr von 200 Euro. Die Gebühren können in der Regel steuerlich als Werbungskosten oder ggf. als Betriebskosten abgesetzt werden. Eine Förderung mittels Bildungsgutschein ist für Arbeitssuchende möglich.
Abschluss
Nach erfolgreicher Abschlussprüfung sind die Teilnehmer berechtigt, die Bezeichnung Journalist (FJS) oder Fachjournalist (FJS) zu führen. Sie erhalten ein Zeugnis mit ihren Noten und ein Diplomzertifikat ohne Notenangaben. Das Fernstudium Journalismus ist von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht zugelassen und nach dem Bildungs-Qualitätsmanagement-Standard des Bundesverbands der Träger beruflicher Bildung (Bildungsverband) e. V. zertifiziert.
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